Menopause Hormontest

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Mit dem Menopause Hormontest messen wir folgende Hormone im Speichel:

1.) Progesteron (1x)
2.) Östradiol (1x)
3.) Östriol (1x)
4.) Testosteron (1x)
5.) DHEA (1x)

Wechseljahresbeschwerden lassen sich häufig auf Veränderungen und Dysbalancen im Hormonhaushalt zurückführen, welche per Hormonspeicheltest identiziert werden können.

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  • Getestet wird
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Artikelbeschreibung
Für wen ist der Menopause Hormontest geeignet?

Ähnlich wie in der Pubertät, sorgen unsere Hormone für die radikalen physischen und psychischen Veränderungen, die während der Menopause auftreten. Obwohl dieser altersbedingte hormonelle Umbruch auch Männer betrifft, leiden Frauen in der Regel stärker: Hitzewallungen und Nachtschweiß, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen sind typische Symptome der Wechseljahre. Während der Menopause, die etwa zwei Jahre andauert, gehen 90% unserer Hormone verloren.

Östrogene sind die wichtigsten weiblichen Sexualhormone. Es handelt sich um eine Gruppe von Hormonen bestehend aus Östradiol, Östron und Östriol. Während Östradiol in den fruchtbaren Jahren von Frauen das biologisch aktivste Östrogen ist, ist eine ausreichende Menge an Östriol ebenso wichtig für ein gesundes hormonelles Gleichgewicht.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Progesteron und Östrogen schützt den Körper vor verschiedenen Krankheiten. Ein Hormonmangel oder -ungleichgewicht, wie es während der Wechseljahre der Fall ist, kann deshalb gesundheitsschädlich sein.

Der Test analysiert die folgenden Hormone:

  • Östradiol
  • Östriol
  • Testosteron
  • Progesteron
  • DHEA

Unser Meno Balance Speicheltest ist nützlich für Frauen, die auf die Wechseljahre zugehen und Ihren Hormonhaushalt während dieses Umbruchs besser verstehen wollen.

Wie funktioniert der Menopause Hormontest?

Sie nehmen die Proben zu Hause ab, schicken sie an uns zurück und wir senden Ihnen Ihr Ergebnis mit Informationen zu den jeweiligen Hormonniveaus. Gleichzeitig erfahren Sie, ob diese Werte im entsprechenden Normbereich liegen. Darüber hinaus enthält der Befund Balkendiagramme, die Ihnen auf den ersten Blick anzeigen, ob Sie im “grünen” (=normalen/gesunden) oder “roten” (=zu hoch/niedrig) Bereich liegen.

Was enthält der Befund und wie geht es dann weiter?

Der Befund zum Menopause Hormontest enthält detaillierte Informationen zu Ihren Östradiol-, Östriol-, Testosteron-, Progesteron- und DHEA-Werten und dazu ob diese normal, zu hoch oder zu niedrig sind (verglichen mit dem jeweiligen Referenzbereich für Ihre Altersgruppe). Diese Ergebnisse können Sie dann mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen, der Sie bezüglich des weiteren Vorgehens und zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten beraten kann.

Welche Hilfestellungen bekomme ich zu meinem Befund?

Wir empfehlen stets, die erhaltenen Ergebnisse mit einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen. Sollten Sie keinen Therapeuten haben, kontaktieren Sie uns gerne und wir bemühen uns den Kontakt zu einem Heilpraktiker in Ihrer Nähe herzustellen. Alternativ können Sie bei uns zusammen mit dem Test oder auch nachträglich allgemeine Therapieempfehlungen erwerben. Diese enthalten Schritt-für-Schritt Anleitungen, wie Sie die hormonelle Balance mit Ernährung und naturheilkundlichen Mitteln wiederherstellen können. Persönliche Therapieempfehlungen entwerfen wir als reines Labor leider nicht. Sollten Sie aber Verständnisfragen zu Ihrem Befund haben, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter 040/ 53 79 76 958 oder per E-Mail an kontakt@verisana.de.

Getestet wird
Der Menopause Hormontest analysiert die folgenden Werte:
  • Östradiol
  • Progesteron
  • Testosteron
  • DHEA
  • Östriol
Östradiol und Progesteron

Östrogene sind die wichtigsten weiblichen Sexualhormone. Es handelt sich hierbei um eine Gruppe von Hormonen, wobei Östradiol in den fruchtbaren Jahren von Frauen das biologisch aktivste Östrogen ist.

Es sorgt unter anderem für:

  • die Entwicklung des weiblichen Körpers vom Mädchen zur Frau
  • den monatlichen Aufbau und Schutz der Gebärmutterschleimhaut
  • das Brustwachstum
  • die Elastizität der Blutgefäße
  • strahlende Haut und gesunde Haare
  • feuchte Augen und Schleimhäute
  • klares Denkvermögen
  • die Stabilisierung der Stimmung

Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, wird kurz nach dem Eisprung vom Gelbkörper (Corpus Luteum) produziert, um die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten und die Gebärmutterschleimhaut zu schützen. „Gelbkörper“ nennt man das geplatzte Eibläschen, in dem die Eizelle herangereift ist und das von der Eizelle beim Eisprung zurückgelassen wurde. Zusammen mit den Östrogenen, den wichtigsten weiblichen Sexualhormonen, reguliert Progesteron den Menstruationszyklus.

Das Wechselspiel von Östradiol und Progesteron

Zwischen Östradiol und Progesteron herrscht eine sensible Balance: Beide Hormone haben sowohl einander entgegenwirkende als auch einander ergänzende Effekte, um den Körper gemeinsam im Gleichgewicht zu halten. Dabei gibt der Östradiolspiegel vor, wie viel Progesteron benötigt wird.

Die Östradiol- und Progesteronlevel schwanken während des monatlichen Zyklus – aber immer in einem bestimmten Verhältnis zueinander, wobei je nach Zyklusphase ein anderes Verhältnis ‚normal‘ ist. Ist das Verhältnis von Progesteron zu Östradiol so verschoben, dass zu viel Östrogen verglichen mit Progesteron produziert wird, spricht man von einer Östrogendominanz bzw. einem Progesteronmangel. Dies kann selbst dann der Fall sein, wenn absolut gesehen für den Körper zu wenige Östrogene produziert werden (Östrogenmangel), und zwar wenn relativ zum niedrigen Östrogen immer noch zu wenig Progesteron produziert wird.

Östrogendominanz bringt für die betroffene Frau eine Reihe von unangenehmen Beschwerden mit sich wie Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme oder schmerzhafte Perioden. Die Stärke der Symptome variiert von Frau zu Frau von mild bis unerträglich.

DHEA

DHEA wird in den Nebennieren gebildet. Zusammen mit Cortisol spielt es eine wesentliche Rolle bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper. Gleichzeitig ist DHEA eine Vorstufe für weibliche und männliche Sexualhormone. Die Produktion von DHEA nimmt ab dem 30. Lebensjahr stetig ab. Ein Mangel kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen.

 

Es sorgt unter anderem für:

 

  • die Verbrennung von Körperfett
  • starke Knochen und eine Verringerung des Osteoporose-Risikos
  • ein niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten und Krebs
  • ein starkes Immunsystem
  • einen verlangsamten Alterungsprozess
  • eine bessere Gedächtnisleistung

 

DHEA spielt eine Rolle bei der Herz-Kreislauf-Gesundheit, der Magen-Darm-Gesundheit, dem Immunsystem und den Gehirnfunktionen. Niedrige DHEA-Werte stehen in Verdacht das Risiko für Krankheiten wie Alzheimer, Krebs, Osteoporose, Depressionen, Herzkrankheiten und Übergewicht zu erhöhen. Zu hohe DHEA-Werte wiederum können bei Frauen zu einer tieferen Stimme und verstärktem Haarwachstum am ganzen Körper führen.

Testosteron

Testosteron ist ein Sexualhormon, dass vorwiegend mit Männern in Zusammenhang gebracht wird – schließlich ist es verantwortlich für all die Merkmale, die Frauen und Männer äußerlich unterscheiden: Es sorgt für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane und ist verantwortlich für sexuelle Potenz und Fruchtbarkeit sowie Bartwuchs. Nebenbei stärkt es Herz, Gehirn und Knochen, fördert den Muskelaufbau und Fettabbau, wirkt Diabetes und Bluthochdruck entgegen und hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.

Aber auch für Frauen ist Testosteron ein wichtiges Hormon, auch wenn sie 20 bis 30 mal weniger produzieren als Männer. Testosteron wirkt stimmungsaufhellend, stimuliert die Libido und wirkt sich positiv auf unser Selbstvertrauen aus. Außerdem verstärkt es die sexuelle Empfindsamkeit, was es für Frauen einfacher macht einen Orgasmus zu erreichen.

Ein Überschuss an Testosteron wiederrum kann unter anderem zu gesteigerter Aggressivität, Akne, fettiger Haut und bei Frauen zu vermehrtem Haarwuchs im ganzen Körper führen.

Testosteronmangel betrifft sowohl Männer als auch Frauen und kann u.a. zu folgenden Symptomen führen:

  • verminderte Libido, Potenzprobleme (♂), Orgasmus-Schwierigkeiten (♀)
  • Rückgang der Muskulatur/wenig ausgeprägte Muskeln
  • Fetteinlagerungen an Bauch und Brust
  • erschlaffte Arme, erschlafftes Gesicht, Faltenbildung, trockene Haut
  • reduzierter Haarwuchs (u. a. Bart (♂))
  • geringe Ausdauer, ständige Müdigkeit
  • geringes Durchsetzungsvermögen, Unsicherheit
  • verminderte Stressresistenz, Nervosität
  • Ängstlichkeit, depressive Verstimmungen
  • Vergesslichkeit
Östriol

Während Östradiol in den fruchtbaren Jahren von Frauen das biologisch aktivste Östrogen ist, ist eine ausreichende Menge an Östriol ebenso wichtig für ein gesundes hormonelles Gleichgewicht.

 

Es sorgt unter anderem für:

 

  • gesunde Haut und Schleimhäute
  • einen gesunden Harntrakt
  • erfolgreiche Schwangerschaften

 

Östriol wird normalerweise nur in geringen Mengen vom Körper produziert. Nur während einer Schwangerschaft steigt die Konzentration des Hormons. Östriol stabilisiert die Gebärmutterschleimhaut: es stimuliert die Vaginalzellen, die sich daraufhin schneller teilen. Dadurch wird die Schleimhaut dicker und resistenter gegen äußere Einflüsse.

 

Auch wenn Östriol oft als “schwächstes Östrogen” bezeichnet wird, hilft es uns doch Harnwegsinfektionen zu vermeiden. Die Schleimhäute können mit Hilfe des Östriols Bakterien besser abwehren und die Wundheilung (z.B. nach Operationen) verbessert sich ebenfalls. Zudem hat Östriol einen positiven Einfluss bei menopausalen Beschwerden wie Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen.

Symptome
Für welche Symptome eignet sich der Menopause Hormontest?
  • Hitzewallungen und Nachtschweiß
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Wassereinlagerungen
  • Gewichtszunahme
  • Trockene Schleimhäute
  • Haarausfall
Anleitung Probenentnahme
Allgemein

Bitte lesen Sie diese Anleitung vollständig durch, bevor Sie mit der Probenentnahme beginnen.

 

Hier können Sie sich die Anleitung zur Probenentnahme herunterladen

Musterbefund
Unser Musterbefund

Hier finden Sie ein Beispiel für einen Laborbericht für den Menopause Hormontest. Darin sehen Sie alle getesteten Wert sowie die Erklärungstexte für die dort angegebenen Beispielergebnisse. Diese werden basierend auf Ihren Werten selbstverständlich für Sie angepasst.

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Hier sind einige der am häufigsten gestellten Fragen. Ist Ihre Frage nicht dabei? Kontaktieren Sie uns unter:

Was haben die Wechseljahre mit Östrogendominanz zu tun?

Progesteron beginnt früher zu sinken als die Östrogene, was das empfindliche Wechselspiel dieser Hormone durcheinander bringt. Die betroffenen Frauen leiden in der ersten Phase der Wechseljahre meist an Symptomen einer Östrogendominanz, d. h. dass zu viel Östrogene im Verhältnis zum Progesteron gebildet werden. Erst allmählich fangen die Eierstöcke an, ihre Östrogenproduktion ebenfalls einzustellen. Dies kann jedoch mehrere Jahre dauern.

Warum bringen die Wechseljahre oft so starke Beschwerden mit sich?

Ähnlich wie in der Pubertät sorgen während der Wechseljahre unsere Hormone für einschneidende körperliche und psychische Veränderungen. Obwohl dieser altersbedingte hormonelle Umbruch auch Männer betrifft (Andropause), leiden Frauen um ein Vielfaches mehr: Die Wechseljahre dauern bei ihnen ca. zwei Jahre, in denen sie 90% ihrer Hormone verlieren – also der chemischen Stoffe, die uns am Leben erhalten und unser Stimmungsbild bestimmen.

Allgemeine Therapieempfehlungen

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