Gesundheitscheck Hormone & Darm

259,90 inkl. MwSt.- Original Preis 259,90

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Sie möchten Ihre Gesundheit umfassend & rundum überprüfen? Dann ist der Gesundheitscheck Hormone & Darm die richtige Wahl für Sie.

Wir untersuchen Ihre Proben auf alle Parameter aus unserem “Gesundheitscheck Darm” Stuhltest:

1.) Bakterielles Ungleichgewicht der Darmflora
2.) Candida und Schimmelpilze
3.) Entzündliche Prozesse
4.) Intaktheit der Darmschleimhaut & Leaky Gut
5.) Immunsystem des Darms
6.) Helicobacter-Pylori-Befall

Hinzu kommen die 6 Hormonwerte aus unserem “Hormonprofil PLUS” Hormontest:

7.) Progesteron (1x)
8.) Östradiol (1x)
9.) Östriol (1x)
10.) DHEA (1x)
11.) Cortisol (1x)
12.) Testosteron (1x)

Verfügbarkeit: Sofort lieferbar
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  • Getestet wird
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  • Anleitung Probenentnahme
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Artikelbeschreibung
Für wen ist der Gesundheitscheck Hormone & Darm geeignet?

Leiden Sie unter Antriebslosigkeit, Nahrungsmittelallergien, Schlafstörungen oder chronischer Erschöpfung? Möglicherweise machen Ihnen verschiedene Beschwerden zu schaffen, Sie konnten aber bisher nicht die zugrundeliegende Ursache finden?

Es gibt viele Situationen, in denen es sinnvoll ist, Ihren Körper gründlich testen zu lassen. Vor allem ein unausgeglichenes Hormonsystem oder unentdeckte Störungen im Darm können sich mit einer Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen. Hormonschwankungen zum Beispiel können sich auf Libido, Fruchtbarkeit und den Stoffwechsel auswirken. Der Darm widerrum ist mit einer Fläche von mehreren hundert Quadratmetern das größte Organ des Körpers und zählt zugleich auch zu den wichtigsten. Seine Aufgabe besteht nicht nur darin, Nahrung zu verdauen und als Nährstoffe, Mineralien und Spurenelemente in die Blutbahn abzugeben. Die Darmschleimhaut bildet bei gesunden Menschen eine mechanische Barriere: Sie ist durchlässig für Nährstoffe und Flüssigkeiten, aber undurchlässig für Schadstoffe. Darüber hinaus sind der Darm und seine Bakterien für das Immunsystem von großer Bedeutung – fast 80% aller Immunzellen befinden sich dort. Die Darmschleimhaut kann ihre Aufgabe jedoch nur bei intakter Darmflora erfüllen.

Beide Systeme arbeiten dabei jedoch nicht getrennt voneinander, sondern interagieren in einem komplexen System und können einander auf diverse Arten beeinflussen. Daher ist es in vielen Fällen sinnvoll, beide Tests miteinander zu kombinieren, um ein umfassendes Bild zu erhalten und zielgerichtet auf die Ursachen Ihrer Symptome reagieren zu können.

Daher kombiniert unser Rundum-Check Hormone & Darm sowohl unser Hormonprofil PLUS als auch unseren Gesundheitscheck Darm miteinander. Sie erhalten zwei seperate Testkits und am Ende zwei Befunde, einen für Ihr Hormonsystem und einen zum Zustand Ihrer Darmgesundheit. Sie können die Tests daher auch problemlos zeitversetzt einschicken.

Der Hormon-Test analysiert die folgenden Hormone:

  • Östradiol
  • Testosteron
  • Progesteron
  • Östriol
  • DHEA
  • Cortisol

Der Darm-Test analysiert die folgenden Parameter:

  • Escherichia coli
  • Proteus
  • Citerobacter
  • Klebsiella
  • Andere Enterobacteriaceaen
  • Enterokokken
  • Pseudomonas
  • Bacteroides
  • Bifidobakterien
  • Laktobazillen
  • Clostridia
  • pH-Wert
  • Candida albicans
  • Candida spec.
  • Geotrichum candidum
  • Schimmelpilze
  • Helicobacter-pylori-Antigen
  • Pancreas Elastase 1
  • Alpha-1-Antitrypsin
  • SIgA
Wie funktioniert der Gesundheitscheck Hormone & Darm?

Sie nehmen die Proben zu Hause ab, schicken sie an uns zurück und wir senden Ihnen Ihr Ergebnis mit Informationen zu den jeweiligen Parametern zu. Gleichzeitig erfahren Sie, ob diese Werte im entsprechenden Normbereich liegen. Darüber hinaus enthält der Befund Balkendiagramme, die Ihnen auf den ersten Blick anzeigen, ob Sie im “grünen” (=normalen/gesunden) oder “roten” (=zu hoch/niedrig) Bereich liegen.

Was enthält der Befund und wie geht es dann weiter?

Ihr Befund enthält detaillierte Informationen zu Ihren Werten und dazu ob diese normal, zu hoch oder zu niedrig sind (verglichen mit dem jeweiligen Referenzbereich für Ihre Altersgruppe). Diese Ergebnisse können Sie dann mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen, der Sie bezüglich des weiteren Vorgehens und zu den verschiedenen Therapiemöglichkeiten beraten kann.

Welche Hilfestellungen bekomme ich zu meinem Befund?

Wir empfehlen stets, die erhaltenen Ergebnisse mit einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen. Sollten Sie keinen Therapeuten haben, kontaktieren Sie uns gerne und wir bemühen uns den Kontakt zu einem Heilpraktiker in Ihrer Nähe herzustellen. Alternativ können Sie bei uns zusammen mit dem Test oder auch nachträglich allgemeine Therapieempfehlungen erwerben. Diese enthalten Schritt-für-Schritt Anleitungen, wie Sie die Balance mit Ernährung und naturheilkundlichen Mitteln wiederherstellen können. Persönliche Therapieempfehlungen entwerfen wir als reines Labor leider nicht. Sollten Sie aber Verständnisfragen zu Ihrem Befund haben, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter 040/ 53 79 76 958 oder per E-Mail an kontakt@verisana.de.

Getestet wird
Für das Hormonprofil PLUS analysieren wir die folgenden Hormone:
  • Östradiol
  • Progesteron
  • Testosteron
  • DHEA
  • Cortisol
  • Östriol
Der Gesundheitscheck Darm analysiert die folgenden Werte:
  • Escherichia coli
  • Proteus
  • Citerobacter
  • Klebsiella
  • Andere Enterobacteriaceaen
  • Enterokokken
  • Pseudomonas
  • Bacteroides
  • Bifidobakterien
  • Laktobazillen
  • Clostridia
  • pH-Wert
  • Candida albicans
  • Candida spec.
  • Geotrichum candidum
  • Schimmelpilze
  • Helicobacter-pylori-Antigen
  • Pancreas Elastase 1
  • Alpha-1-Antitrypsin
  • SIgA
Östradiol und Progesteron

Östrogene sind die wichtigsten weiblichen Sexualhormone. Es handelt sich hierbei um eine Gruppe von Hormonen, wobei Östradiol in den fruchtbaren Jahren von Frauen das biologisch aktivste Östrogen ist.

Es sorgt unter anderem für:

– die Entwicklung des weiblichen Körpers vom Mädchen zur Frau

– den monatlichen Aufbau und Schutz der Gebärmutterschleimhaut

– das Brustwachstum

– die Elastizität der Blutgefäße

– strahlende Haut und gesunde Haare

– feuchte Augen und Schleimhäute

– klares Denkvermögen

– die Stabilisierung der Stimmung

Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, wird kurz nach dem Eisprung vom Gelbkörper (Corpus Luteum) produziert, um die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten und die Gebärmutterschleimhaut zu schützen. „Gelbkörper“ nennt man das geplatzte Eibläschen, in dem die Eizelle herangereift ist und das von der Eizelle beim Eisprung zurückgelassen wurde. Zusammen mit den Östrogenen, den wichtigsten weiblichen Sexualhormonen, reguliert Progesteron den Menstruationszyklus.

Das Wechselspiel von Östradiol und Progesteron

Zwischen Östradiol und Progesteron herrscht eine sensible Balance: Beide Hormone haben sowohl einander entgegenwirkende als auch einander ergänzende Effekte, um den Körper gemeinsam im Gleichgewicht zu halten. Dabei gibt der Östradiolspiegel vor, wie viel Progesteron benötigt wird.

Die Östradiol- und Progesteronlevel schwanken während des monatlichen Zyklus – aber immer in einem bestimmten Verhältnis zueinander, wobei je nach Zyklusphase ein anderes Verhältnis ‚normal‘ ist. Ist das Verhältnis von Progesteron zu Östradiol so verschoben, dass zu viel Östrogen verglichen mit Progesteron produziert wird, spricht man von einer Östrogendominanz bzw. einem Progesteronmangel. Dies kann selbst dann der Fall sein, wenn absolut gesehen für den Körper zu wenige Östrogene produziert werden (Östrogenmangel), und zwar wenn relativ zum niedrigen Östrogen immer noch zu wenig Progesteron produziert wird.

Östrogendominanz bringt für die Betroffenen eine Reihe von unangenehmen Beschwerden mit sich wie Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme oder schmerzhafte Perioden. Die Stärke der Symptome variiert von mild bis unerträglich.

DHEA und Cortisol

Cortisol und DHEA werden beide in den Nebennieren gebildet. Cortisol ist das wichtigste Stresshormon neben Adrenalin: Stresshormone helfen dem Körper, auf besondere Belastung zu reagieren. Sie setzen Energiereserven frei, um den Körper auf „Flucht“ oder „Angriff“ vorzubereiten. Bei schwerer körperlichen Arbeit, Leistungssport, psychischen, physischen und geistigen Belastungssituationen oder bei schwerer Krankheit wird ebenfalls die Ausschüttung von Cortisol stimuliert.

Cortisol und DHEA spielen eine wesentliche Rolle bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper. Bei Immunprozessen hilft Cortisol durch seine entzündungshemmende und antiallergische Wirkung und hat für die Gesunderhaltung des Körpers eine wichtige Funktion.

DHEA ist eine Vorstufe für weibliche und männliche Sexualhormone. Die Produktion von DHEA nimmt ab dem 30. Lebensjahr stetig ab. Ein Mangel an DHEA kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen.

Es sorgt unter anderem für:

– die Verbrennung von Körperfett

– starke Knochen und eine Verringung des Osteoporose-Risikos

– ein niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten und Krebs

– ein starkes Immunsystem

– einen verlangsamten Alterungsprozess

– eine bessere Gedächtnisleistung

Aber: Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Werte führen zu unerwünschten Symptomen.

Es ist allgemeinhin bekannt, dass chronischer Stress gesundheitsschädlich ist – und Stress wiederum ist der wichtigste Impuls für vermehrte Cortisolausschüttung. Symptome bei zu hohen Cortisolwerten beinhalten u. a. Immundefekte, Depressionen, körperliche Erschöpfung, Stoffwechselstörungen, Diabetes, Übergewicht und Schlafstörungen.

Aber genauso wie zu hohe können auch zu niedrige Cortisolwerte das Wohlbefinden beeinträchtigen: Cortisol ist lebenswichtig. Neben der Bereitstellung von Energiereserven spielt es eine Rolle bei der Herz-Kreislauf-Gesundheit, der Magen-Darm-Gesundheit, dem Immunsystem und den Gehirnfunktionen. Genauso wie DHEA. Niedrige DHEA-Werte stehen in Verdacht das Risiko für Krankheiten wie Alzheimer, Krebs, Osteoporose, Depressionen, Herzkrankheiten und Übergewicht zu erhöhren. Zu hohe DHEA-Werte können bei Frauen zu einer tieferen Stimme und verstärktem Haarwachstum am ganzen Körper führen.

Testosteron

Testosteron ist ein Sexualhormon, dass vorwiegend mit Männern in Zusammenhang gebracht wird – schließlich ist es verantwortlich für all die Merkmale, die Frauen und Männer äußerlich unterscheiden: Es sorgt für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane und ist verantwortlich für sexuelle Potenz und Fruchtbarkeit sowie Bartwuchs. Nebenbei stärkt es Herz, Gehirn und Knochen, fördert den Muskelaufbau und Fettabbau, wirkt Diabetes und Bluthochdruck entgegen und hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.

Aber auch für Frauen ist Testosteron ein wichtiges Hormon, auch wenn sie 20 bis 30 mal weniger produzieren als Männer. Testosteron wirkt stimmungsaufhellend, stimuliert die Libido und wirkt sich positiv auf unser Selbstvertrauen aus. Außerdem verstärkt es die sexuelle Empfindsamkeit, was es für Frauen einfacher macht einen Orgasmus zu erreichen.

Ein Überschuss an Testosteron widerrum can unter anderem zu gesteigerter Aggressivität, Akne, fettiger Haut und bei Frauen zu vermehrtem Haarwuchs im ganzen Körper führen.

Testosteronmangel betrifft sowohl Männer als auch Frauen und kann u.a. zu folgenden Symptomen führen:

– verminderte Libido, Potenzprobleme (♂), Orgasmus-Schwierigkeiten (♀)

– Rückgang der Muskulatur/wenig ausgeprägte Muskeln

– Fetteinlagerungen an Bauch und Brust

– erschlaffte Arme, erschlafftes Gesicht, Faltenbildung, trockene Haut

– reduzierter Haarwuchs (u. a. Bart (♂))

– geringe Ausdauer, ständige Müdigkeit

– geringes Durchsetzungsvermögen, Unsicherheit

– verminderte Stressresistenz, Nervosität

– Ängstlichkeit, depressive Verstimmungen

– Vergesslichkeit

Östriol

Während Östradiol in den fruchtbaren Jahren von Frauen das biologisch aktivste Östrogen ist, ist eine ausreichende Menge an Östriol ebenso wichtig für ein gesundes hormonelles Gleichgewicht.

Es sorgt unter anderem für:

– gesunde Haut und Schleimhäute

– einen gesunden Harntrakt

– erfolgreiche Schwangerschaften

Östriol wird normalerweise nur in geringen Mengen vom Körper produziert. Nur während einer Schwangerschaft steigt die Konzentration des Hormons. Östriol stabilisiert die Gebärmutterschleimhaut: es stimuliert die Vaginalzellen, die sich daraufhin schneller teilen. Dadurch wird die Schleimhaut dicker und resistenter gegen äußere Einflüsse.

Auch wenn Östriol oft als “schwächstes Östrogen” bezeichnet wird, hilft es uns doch Harnwegsinfektionen zu vermeiden. Die Schleimhäute können mit Hilfe des Östriols Bakterien besser abwehren und die Wundheilung (z.B. nach Operationen) verbessert sich ebenfalls. Zudem hat Östriol einen positiven Einfluss bei menopausalen Beschwerden wie Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen.

Escherichia coli

Escherichia coli gehört zur obligaten Flora des Dickdarms bei Menschen. E. Coli ist in der Lage antimikrobiell wirksame Substanzen zu bilden und wirkt dadurch enteropathogenen Keimen entgegen. Zudem übernimmt E. Coli wichtige Aufgaben bei der Stimulation des darmassoziierten Immunsystems. Der erniedrigte Nachweis von E. Coli deutet auf eine Schwächung der Kolonisationsresistenz hin. Erhöhte Werte deuten auf Fäulnis-Vorgänge im Körper hin. Toxische Stoffwechselprodukte können den Körper entsprechend belasten. Mögliche Ursachen können u.a. sein: reduzierte Darmschleimhautimmunität, verminderte Bifidobakterien, Überangebot an Eiweiß.

Proteus

Proteus ist zusammen mit Escherichia coli und Klebsiella einer der am häufigsten vorkommenden Bakteriengattung im menschlichen Darm. Proteus findet sich aber auch in vielen anderen Umgebungen und wird oft vermehrt in Krankenhäusern und Pflegeheimen entdeckt. Als besonders aktiver proteolytischer Keim mit seinen Stoffwechselprodukten kann Proteus den Körper erheblich belasten.

Citerobacter

Citrobacter gehört zur Familie der Enterobacteriacea Bakterien und gehört zur normalen Darmflora dazu. Citrobacter findet man gewöhnlich auch in Wasser, Erde und auf Lebensmitteln. Er kann von Mensch-zu-Mensch übertragen werden. Einige Stämme von Citrobacter gehören zu den potentiellen Enterotoxin-Produzenten – oft ohne klinische Manifestation.

Klebsiella

Klebsiella gehört ebenfalls zu den Enterobacteriaceaen. Eine Überbesiedlung mit Klebsiella führt in den meisten Fällen nicht zu Beschwerden. Allerdings gibt es einige Stämme die ein Enterotoxin produzieren, das Durchfälle auslösen kann. Eine stärke-arme Ernährung kann hilfreich sein, wenn ein erhöhtes Maß an Klebsiella Bakterien vorliegt.

Andere Enterobacteriaceaen

Ein vermehrter Nachweis von Enterobacteriaceaen deutet auf Mängel der Kolonisationsresistenz im Darm hin. Mögliche Ursachen können u.a. sein: Fehlernährung, Verdauungsstörungen, zurückliegende Antibiosen. Eine größere Menge dieser Bakterien gehört nicht in die normale Darmflora.

Enterokokken

Enterokokken gehören zur obligaten Flora im Dünn- und Dickdarm. Indem sie bei der Verwertung von Kohlehydraten kurzkettige Fettsäuren produzieren und das Darmmilieu ansäuern und bakterizid wirkende Substanzen produzieren, tragen Enterokokken zur Stabilisierung des Darmmilieus bei und wirken Fäulniskeimen entgegen. Ein verminderter Nachweis von Enterokokken deutet ein gestörtes Darmmilieu sowie ein erhöhtes Risiko der Fremdkeimbesiedlung an.

Pseudomonas

Pseudomonas Keime finden sich in Wasser und Erde genauso wie auf Obst und Gemüse. Wasser in Flaschen ist eine häufige Ursache für eine Infektion mit Pseudomonas, aber erhöhte Werte können auch auf eine frühere Antibiotikatherapie zurückführen.

Bacteroides

Im Dickdarm stellen Bacteroides den größten Anteil der obligaten Flora.  Sie setzen Eiweiße um und bilden kurzkettige Fettsäuren beim Verwerten unverdaulicher Kohlehydrate. Ein verminderter Nachweis von Bacteroides deutet Mängel der intestinalen Flora sowie eine reduzierte Kolonisationsresitenz an.

Bifidobakterien

Bifidobakterien gehören zu den anaeroben Bakterien. Bifidobakterien  gehören zur obligaten Darmflora des Dick- und in geringem Maße auch Dünndarms bei Menschen. Aufgrund ihrer mengenmäßigen Präsenz im Darm übernehmen Sie wichtige Aufgaben im Rahmen der Kolonisationsresistenz: Bifidobakterien verstoffwechseln nur Kohlehydrate, d.h. sie sind reine Saccharolyten. Beim Abbau der Kohlehydrate entstehen kurzkettige Fettsäuren, die den Darm ansäuern und Fäulniskeimen entgegenwirken.  Bifidobakterien reduzieren die enterale Gasbildung. Über die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren wirken sie synergistisch mit den Laktobazillen und den Enterokokken. Ein verminderter Nachweis von Bifidobakterien deutet Fäulnis-Vorgänge an und kann Obstipation begünstigen.

Laktobazillen

Laktobazillen gehören zur obligaten Darmflora des Dünn- und Dickdarms. Laktobazillen sind reine Saccharolyten – sie verwerten also nur Kohlenhydrate. Über verschiedene Stoffwechselprodukte behindern sie das Wachstum von Fremdkeimen und die Vermehrung von Fäulniskeimen, wie z.B. clostridium spp. oder Proteus spp. Ein verminderter Nachweis von Laktobazillen deutet auf Mängel in der Abwehr von Fremd- und Fäulniskeimen hin. Mögliche Ursachen können u.a. sein: Mangelnde Kohlehydratzufuhr, aufwuchernde Fäulniskeime, gestörte Schleimhaut.

Clostridia

Clostridien gehören zur residenten Darmflora des Dickdarms und haben keine positiven Effekte auf das Darmmilieu. Sie sind Gasbildner und können daher Blähungen verursachen. Ein vermehrter Nachweis von Clostridien deutet Fäulnisvorgänge im Körper an. Aufgrund ihrer starken Stoffwechselaktivität können Clostridien den Körper mit toxischen Stoffwechselprodukten belasten. Ursachen für erhöhte Werte können u.a. sein: einseitige Ernährung (viel Eiweiß & Fett), Verdauungsstörungen. Ausnahme: Bei älteren Menschen können aufgrund einer verminderten Kauleistung, gewissen Darmträgheit und veränderten Ernährungsweise im Alter gehäuft Clostridien ohne klinische Bedeutung nachgewiesen werden.

pH-Wert

Der pH-Wert des Stuhls sollte bei Mischkost zwischen 6,2 und 6,8 liegen. Ein erhöhter oder erniedrigter pH-Wert im Stuhl deutet auf Störungen in der Zusammensetzung der Stuhlflora hin. Möglicherweise überwiegen so zum Beispiel bei zu hohem pH-Wert aufgrund eiweißreicher Ernährung proteolytsche Fäulniskeime, die über alkalische Stoffwechselprodukte den pH-Wert anheben.

Candida albicans

Die Gattung Candida besteht aus ungefähr 200 verschiedenen Spezien. Candida albicans ist die häufigste unter ihnen. Die meisten Menschen haben ein gewisses Maß an Candida in ihrem Darm. Das Immunsystem, allen voran die Darmbakterien, halten die Pilze aber in Schach und verhindern so eine massenhaffte Ausbreitung. Erst durch eine Kombination von verschiedenen Faktoren kann es zu einer unkontrollierten Vermehrung kommen, welche dann zu diversen Symptomen wie Abgeschlagenheit, Gewichtszunahme, Blähungen oder Gelenkschmerzen führen kann.

Candida spec.

Erhöhte Candida Werte weisen auf eine mangelnde Immunabwehr des Darms, Ungleichgewichte in der Darmflora oder eine geschädigte Schleimhaut hin. Candida erzeugt giftige Abfallprodukte, weswegen manche Mensche schon bei einem geringen Überschuss mit starken Symptomen reagieren.

Geotrichum candidum

Geotrichum candidum gehört zur Endomyceteacea Familie. Dieser Organismus findet sich in Erde und Milchprodukten, aber auch in menschlicher Haut und in unseren Schleimhäuten. Symptome einer Infektion mit Geotrichum können unter anderem Durchfall und Gastroenteritis (“Magen-Darm-Grippe”) sein.

Schimmelpilze

Eine Infektion mit Schimmelpilzen kann viele verschiedene Ursachen haben. Mögliche Auslöser sind vorangegangene Cortisol-Therapien, Stress, Diabetes, Mangelernährung oder auch der Gebrauch der Anti-Baby-Pille. All diese Faktoren schwächen das Immunsystem, das dann nicht mehr in der Lage ist sich gegen Eindringende Sporen zu wehren und die Vermehrung der Pilze im Zaum zu halten. Auch Antibiotika sind eine häufige Ursache, da sie die guten Darmbakterien abtöten und somit ebenfalls den Weg für eine rasante Vermehrung von pathogenen Pilzen Platz machen. Schimmelpilzsporen gelangen mit der Nahrung oder über die Schleimhäute in den Darm. Aufgrund des im Darm herrschenden Sauerstoffmangels können sie dort normalerweise keine Mykosen hervorrufen.

Helicobacter-pylori-Antigen

Der Nachweis von Helicobacter-pylori-Antigen deutet auf eine Infektion mit diesem Keim hin. Helicobacter senkt das Säurelevel im Magen und schädigt gleichzeitig die Magenschleimhaut. Es steht außerdem im Verdacht Geschwüre im Magen und im Zwölffingerdarm zu verursachen.

Pancreas Elastase 1

Erniedrigte Werte von Pankreas Elastase 1 deuten auf eine Pankreasinsuffizienz hin. Neben der manifesten Pankreasinsuffizienz, die durch ein massives Absinken der Pankreasenzyme gekennzeichnet ist, wird zunehmend auch eine latente Insuffizienz der Pankreas beobachtet, die noch nicht mit dem Verlust der endokrinen und exokrinen Leistungsfähigkeit einhergeht.  Vielfach geht der Pankreasinsuffizienz kausal eine latente Pankreasentzündung voraus.

Alpha-1-Antitrypsin

Alpha-1-Antitrypsin ist ein Akutphaseprotein und wird in der Leber und in Darmzellen synthetisiert. Bei Entzündungen begrenzt es Schäden am gesunden Gewebe. Da Alpha-1-Antitrypsin nicht nennenswert gespalten oder resorbiert wird, lässt sich Alpha-1-Antitrypsin bei Entzündungen mit einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimheit vermehrt nachweisen.

SIgA

Das sekretorische IgA ist ein Parameter sowohl für den Zustand des darmassoziierten Immunsystems (GALT) als auch der Permeabilität der Darmschleimhaut (Darmmukosa), d.h. es ist mitverantwortlich für einen kontrollierten Stofftransport durch die Mukosa. Eniedrigte sIgA Werte deuten eine verminderte Aktivität des mukosaassoziierten Immunsystems an und können mit einer erhöhten Permeabilität einhergehen. Eine Erhöhung von sekretorischem IgA deutet eine gesteigerte immunologische Aktivität der Darmschleimhaut hin. Mögliche Ursachen können u.a. sein: lokale Entzündungsprozesse, allergische Vorgänge an der Darmschleimhaut, chronische Entzündungen im Darmbereich, Störungen der Abwehrleistungen.

Symptome
Bei welchen Symptomen ist der Gesundheitscheck Hormone & Darm sinnvoll?
  • Schlafstörungen
  • Depression
  • Kinderwunsch
  • Schmerzhafte Menstruation
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Unsicherheit/ Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Seltener als 1x am Tag Stuhlgang
  • Zu harter oder zu weicher Stuhl
  • Appetitlosigkeit
  • Vermehrter Heißhunger auf Süßigkeiten
  • Darmpilz
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit
  • Ausfluss aus der Scheide, wiederkehrender Scheidenpilz (♀)
  • Kopfschmerzen
Anleitung Probenentnahme
Allgemein

Bitte lesen Sie die folgenden Hinweise vor der Probenentnahme vollständig durch. Proben bitte nur montags oder dienstags abnehmen und abschicken.

 

Hier können Sie sich die Anleitung zur Probenentnahme des Hormonprofil PLUS herunterladen

Hier können Sie sich die Anleitung zur Probenentnahme des Gesundheitscheck Darms herunterladen

Musterbefund
Unser Musterbefund

Hier finden Sie ein Beispiel für einen Laborbericht für den Gesundheitscheck Hormone & Darm.

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Warum sollte man sowohl Hormone als auch den Darmstatus überprüfen?

Unser Körper ist ein komplexes System, in dem sich die einzelnen Teile gegenseitig beeinflussen. So führen Hormonungleichgewichte z.B. zu einem höheren Risiko, an Darmpilzen zu erkranken. Umgekehrt kann ein geschädigter Darm oft nicht mehr genug Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen. Diese braucht der Körper aber als Bausteine für Hormone. Ein Mineralstoffmangel wirkt sich damit auch auf die Hormonproduktion aus. Daher ist es sinnvoll, beide Bereiche zu überprüfen, um geeignete Therapiemaßnahmen treffen zu können.

Muss ich beide Tests zur selben Zeit benutzen?

Nein, sie können den Hormon- und den Stuhltest getrennt von einander nutzen und die Proben zeitversetzt einschicken.

Allgemeine Therapieempfehlungen

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