Mittelkettig bedeutet nicht mittelmäßig – Warum MCTs gut für uns sind

Die Unterscheidung der Fette in gesättigt und ungesättigt hat sich längst herumgesprochen. Darüber hinaus gibt es weitere Unterscheidungen, wie zum Beispiel kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren. Es sind speziell die mittelkettigen Triglyceride, die aus mittelkettigen Fettsäuren bestehen, deren Eigenschaften für unsere Gesundheit ausgenutzt werden können. Eine Gegenüberstellung mit Fettsäuren langkettiger Art macht dies deutlich.

 

Die Länge der Ketten und die Anzahl der Kohlenstoffatome


Die Bezeichnungen „mittelkettig“ oder „langkettig“ beziehen sich auf die Längen der Ketten von Kohlenstoffatomen, die eine Fettsäure bilden. So besitzen mittelkettige Fettsäuren 6 bis 12 Kohlenstoffatome, während langkettige bis zu 22 Atome enthalten. Beispielsweise besitzt die Capronsäure 6 und die Behensäure 22 Atome des Kohlenstoffs.

Mittelkettige Triglyceride (MCT für „medium chained triglyceride“) sind Fette, die aus mittelkettigen Fettsäuren bestehen. Analog sind es langkettige Fettsäuren, die die langekettigen Triglyceride (LCT = „long chained tryglyceride“) bilden. 


Schnell und direkt

 

MCTs weisen besondere Eigenschaften auf, weshalb sie vielseitig einsetzbar sind. Anwendung finden MCTs schon in der Kosmetikbranche, etwa für Cremes, Salben oder Badeöle. Die kürzere Fettsäurelänge macht die MCTs im Hinblick auf den menschlichen Metabolismus besonders.
Denn die kürzere Länge der Fettsäuren bewirkt eine bessere Wasserlöslichkeit als bei LCTs. Das hat bei Einnahme von MCTs zur Folge, dass bei der Verstoffwechselung keine Gallensäure und keine Pankreaslipase (Enzym der Bauchspeicheldrüse) notwendig sind. Außerdem wird bei der Verdauung der mittelkettigen Triglyceride das Lymphsystem umgangen.
Im Gegensatz zu LCTs werden so die MTCs direkt im Blut in die Leber transportiert. In der Leber werden diese Triglyceride im Unterschied zu LCTs bevorzugt oxidiert. Der Transport im Blut in die Mitochondrien erfordert bei normalen Fettsäuren Carnitin;
die MCTs können aber unabhängig davon transportiert werden.

 

Für Sportler, Kleinkind und Hausfrau: Vielseitig und gesund

 

Gerade die Einfachheit sowie der direkte Zugang der MCTs bei der Verdauung bieten viele Anwendungsmöglichkeiten. So werden bei verschiedenen Krankheiten, die den Darm betreffen, MCTs eingesetzt.
In der Fitnessernährung wird MCT in Form eines Öls immer beliebter, da diese wie Kohlenhydrate leicht aufgenommen aber nicht als Fett eingespeichert werden und somit den Körper anregen, seine Fettpolster zu verbrennen. Außerdem greift man bei einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen (A, D und E) zu MCTs, da diese besser im Körper transportiert werden können.

MCT-Öl ist geschmack- und geruchslos, was es zu einer perfekten Ergänzung zu Shakes, Smoothies oder Salate macht.
Einzig zum Braten, Backen und Frittieren ist das MCT-Öl nicht anwendbar. Bei der Fülle an Vorteilen ist dies jedoch durchaus zu verkraften.

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