Mikronährstoffe – kleine Menge, große Wirkung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag. Schaffst Du es, diese Menge durch den Verzehr von beispielsweise Äpfeln, Beeren und Spinat täglich zu decken? Dabei ist die ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen, also von Mikronährstoffen, essenziell für Deinen Körper.

Was sind Mikronährstoffe?

Während Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) oft in großen Mengen aufgenommen werden und den Körper direkt mit Energie versorgen, sind Mikronährstoffe Bestandteile der Nahrung, die dem Körper nicht unmittelbar Energie liefern. Auch wenn unser Organismus Mikronährstoffe nur in kleinen Mengen braucht, kann er ohne sie nicht auskommen. Denn sie erledigen in unserem Körper rund um die Uhr unzählige lebenswichtige Aufgaben: Wachstum der Zellen, ein normaler Energiehaushalt und die reibungslose Funktion des Nervensystems – sämtliche Stoffwechselvorgänge sind ohne Mikronährstoffe einfach undenkbar. Zu Mikronährstoffen gehören:

1. Vitamine

Unser Körper kann Vitamine nicht selbst herstellen. Einzige Ausnahme bildet das durch Sonnenlicht entstehende (häufig auch eher als Hormon kategorisierte) Vitamin D und das im menschlichen Darm von Bakterien produzierte Vitamin K. Die restlichen Vitamine müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Doch es reicht nicht aus, einfach nur viele Vitamine zu sich zu nehmen, es müssen auch die richtigen sein.

2. Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium, Magnesium, Zink und Eisen sind nur vier Beispiele für Mineralstoffe. Spurenelemente sind Mineralstoffe, die unser Körper in vergleichsweise kleinen Mengen benötigt. Ihre Bedeutung sollte trotzdem nicht unterschätzt werden. Ungleichgewichte im Mineralstoffhaushalt können zum Beispiel zu Stoffwechselbeschwerden, hormonellen Störungen und vielen weiteren Beschwerden führen. Eine Haarmineralanalyse kann hierauf erste Hinweise geben. Auch bei Mineralstoffen gilt: mehr ist nicht immer besser, es kommt auf die richtigen Mineralstoffe an.

Sportliche Leistung – auch eine Frage der Mikronährstoffe

Sport ist eine besondere Herausforderung für den Körper. Neben einem guten Training bildet vor allem eine ausgewogene Ernährung die Grundlage sportlicher Leistung. Hier gilt es nicht nur den Bedarf an Makronährstoffen wie Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen zu decken, sondern eben auch den Bedarf an Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen.

Folgende Health Claims der europäischen Behörde EFSA sind wissenschaftlich belegt und somit zulässig:

  • Magnesium und Calcium tragen zu einer normalen Muskelfunktion bei.
  • Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin sowie zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei.
  • VitaminC trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Belastung bei.
  • Biotin, Calcium, Eisen, Jod, Kupfer und Mangan tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Unsere Ernährung – eine Mangelernährung?

Wie Du bereits weißt, kann unser Körper Vitamine und Mineralstoffe nicht selbst herstellen. Wenn sie ihm also über die Nahrung nicht zugeführt werden, so hat er nicht die Möglichkeit diesen Mangel auszugleichen. Es kommt zu Mangelerscheinungen, die wiederum zu schweren Gesundheitsschäden führen können.

Was kannst Du tun?

Du solltest Deine Ernährung also so verändern, dass Dein Körper mit allen Mikronährstoffe ausreichend versorgt wird. Dir gelingt es trotzdem nicht immer, über die Ernährung alle notwendigen Mikronährstoffe aufzunehmen? Dann sind wohldosierte und qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel in Kombination mit einer regelmäßigen Entgiftung des Körpers eine sinnvolle Ergänzung.

Auch hier gilt: Solltest Du Dir nicht sicher sein, ob Du von einem Mikronährstoff-Mangel betroffen bist, so kann eine Haarmineralanalyse erste Hinweise liefern.

Beitragsbild ©Fotolia, sonyakamoz

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