Östrogenmangel

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Kennen Sie diese Beschwerden?

  • verminderte Konzentrationsfähigkeit, Vergesslichkeit
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Angstgefühle, depressive Verstimmung
  • Stimmungsschwankungen
  • Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen
  • Tagesmüdigkeit
  • trockene Haut und Schleimhäute
  • Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs
  • erschlaffte Brüste
  • Falten über den Lippen
  • ausbleibende Periode

Diese Symptome weisen auf einen Östrogenmangel hin.

Verisana misst Ihre Östrogen- und Progesteronlevel und zeigt an, ob Ihre Werte im Normbereich sind und in welchem Verhältnis diese Hormone zueinander stehen.

 

Die Funktion von Östrogen

Östrogene sind die wichtigsten weiblichen Sexualhormone. Es handelt sich hierbei um eine Gruppe von Hormonen: Östron (E1), Östradiol (E2) und Östriol (E3), wobei Östradiol in den fruchtbaren Jahren von Frauen das biologisch aktivste Östrogen ist.

Östrogene sorgen unter anderem für:

  • die Entwicklung des weiblichen Körpers vom Mädchen zur Frau
  • den monatlichen Aufbau und Schutz der Gebärmutterschleimhaut
  • das Brustwachstum
  • die Elastizität der Blutgefäße
  • strahlende Haut und gesunde Haare
  • feuchte Augen und Schleimhäute
  • klares Denkvermögen
  • Stabilisierung der Stimmung

 Zusammen mit dem Sexualhormon Progesteron regulieren die Östrogene den Menstruationszyklus. 

 

Graphik zyklusabhängige Schwankungen                 

Abbildung: Zyklusabhängige Schwankungen von Östradiol und Progesteron. In Anlehnung an R. J. Huskey, Virgina University.

 

Bei einem idealtypischen 28-Tagezyklus wird während der Menstruation der niedrigste Östrogenwert gemessen. Dieser steigt dann bis zum Eisprung an und sinkt danach wieder, bis der Wert am 21. Tag einen weiteren, kleineren Höhepunkt erreicht (siehe Abbildung). Danach sinkt der Östrogenspiegel wieder kontinuierlich bis zum Einsetzen der Periode.

 

Sensible Balance von Östrogen und Progesteron

Nicht nur während des Menstruationszyklus, sondern auch über die Lebensspanne hinweg fluktuieren Östrogenwerte – wie stark sie schwanken ist individuell verschieden. Der Körper reagiert auf diese Schwankungen mit entsprechenden Symptomen (siehe Auflistung oben). Dabei zieht nicht nur ein Östrogenmangel Beschwerden mit sich; auch ein Östrogenüberschuss (auch Östrogendominanz genannt) kann Unannehmlichkeiten bereiten: Wassereinlagerungen, Übelkeit, depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Ängstlichkeit, Brustempfindlichkeit (Schmerzen, Anschwellen), Zysten und Myomen, schmerzhafte Periode oder Gewichtszunahme.

Auch wenn es widersprüchlich klingen mag, kann Östrogendominanz auch dann auftreten, wenn gleichzeitig ein Östrogenmangel vorliegt, denn Progesteron und Östrogene befinden sich in einem fein aufeinander abgestimmten Wechselspiel: Der Östrogenspiegel gibt vor, wie viel Progesteron benötigt wird. Wenn vom Körper zu wenig Progesteron produziert wird, gibt es im Verhältnis zum Progesteron zu viel Östrogen, es liegt also Östrogendominanz vor. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn insgesamt zu wenig Östrogene produziert werden, gleichzeitig aber immer noch zu wenig Progesteron.

Deshalb ist bei einem Östrogenmangel wichtig, neben den absoluten Werten auch das Verhältnis von Östrogen zu Progesteron zu bestimmen. Ein Ungleichgewicht kann mit pflanzlichen Mitteln oder bioidentischen Östrogen- und, wenn nötig, Progesteroncremes oder -kapseln (erhältlich in fast allen Apotheken) unter ärztlicher Leitung wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

 

Wie Verisana helfen kann

Wenn Sie unter einem oder mehreren der hier beschriebenen Symptome leiden, so empfehlen wir Ihnen, Ihre Progesteron- und Östrogenwerte am 19., 20., oder 21. Tag Ihres Zyklus mit einem Verisana Speicheltest bestimmen zu lassen*. Die dafür benötigte Probe können Sie ganz einfach zu Hause selbst entnehmen. Per Post erhalten Sie Ihren Ergebnisbericht mit:

  • Ihren Hormonwerten grafisch aufbereitet – so erkennen Sie auf einen Blick, ob sich Ihre Progesteron- und Östrogenwerte im Normalbereich befinden und in welchem Verhältnis die Werte zueinander stehen 
  • einer leicht verständlichen Erklärung der Funktionen der getesteten Hormone 
  • einer Übersicht der Beschwerden, die durch einen Mangel oder Überschuss kommen können

 

*für die Östrogenbestimmung wird Östradiol gemessen

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