Depressionen

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Traurigkeit – für immer mehr Menschen gehört dieses Gefühl zum Alltag. Ein normaler Tagesablauf scheint nicht mehr möglich zu sein und man beginnt sich die Frage zu stellen, warum ausgerechnet ich?

Es erscheint einem einfach so ungerecht, dass gerade man selbst betroffen ist. Man empfindet  keinen Spaß mehr an Dingen, die einem früher so viel Freude bereitet haben und beginnt sich zu fragen, was passiert, wenn es nun für immer so bleibt? Man zieht sich immer weiter zurück in sein Schneckenhaus und vom Umfeld bekommt man nur zu hören, man solle sich zusammenreißen - schließlich habe jeder mal ein Tief. Doch selber weiß man, es ist viel mehr – die eigene Seele ist erkrankt.

Inzwischen sind über vier Millionen Menschen, insbesondere Frauen, in Deutschland an Depressionen erkrankt. Eine Depression äußert sich häufig durch Symptome wie andauernde Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen. Auch verursachen Depressionen häufig Schuldgefühle, Ängste, innere Unruhe, körperliche Beschwerden bis hin zu Todeswünschen und Suizidgedanken.

Es ist schwierig eine negative Phase im Leben von einer behandlungsbedürftigen Depression zu unterscheiden. Trifft allerdings eine Vielzahl der oben genannten Symptome auf Sie zu und halten diese länger als 14 Tage an, liegt der Verdacht nahe, dass Sie unter einer Depression leiden könnten.

Die Ursachen für Depressionen sind so vielfältig wie ihre Ausprägungen selbst. Allgemein können Depressionen durch psychosoziale Einflüsse, wie entscheidende Lebensveränderungen und Schicksalsschläge verursacht werden. Hierzu zählen ebenso Angsterkrankungen, Zwänge und Phobien sowie schwere Krankheiten. Auch länger anhaltende Belastungen in der Familie oder im Job können einem seelisch stark zusetzen und langfristig depressiv machen. Doch die meisten Depressionen sind nicht durch eine Reaktion auf ein Trauma oder auf Dauerbelastung bedingt, sondern können auf keinen genauen Ursprung zurückgeführt werden.   Neben erblichen Veranlagungen können hierbei hormonelle Fehlfunktionen eine wichtige Rolle spielen. 

So findet laut wissenschaftlicher Studien bei allen Arten von Depressionen eine Veränderung des Regelsystems der Hormone statt. Hormonelle Defizite sind häufig Auslöser für Depressionen und äußern sich auf unterschiedliche Weise: Leiden Sie unter einer Schilddrüsenfehlfunktion, kann dies zu morgendlichen Depressionen und Angstzuständen führen. Letztere können auch durch zu wenig Progesteron begünstigt werden. Für stressbedingte Depressionen kann häufig auch ein Cortisolmangel verantwortlich sein. Eine zu geringe Produktion von Sexualhormonen können ebenfalls zu einer anhaltenden Depression führen.  Zu wenig Testosteron kann sich  bei Männern in emotionalen Ausbrüchen, Nervosität und Reizbarkeit äußern. Während Antriebslosigkeit und depressive Verstimmungen auch durch ein zu niedriges DHEA verursacht werden können.

Neben den Hormonen sind häufig auch die Neurotransmitter - unsere Botenstoffe für das Gehirn - aus dem Gleichgewicht. Werden beispielsweise der Neurotransmitter Noradrenalin und das sogenannte Glückshormon Serotonin nur unzureichend produziert, kann dies  ebenfalls depressiv machen.

Bei gesunden Menschen befinden sich die Hormonwerte üblicherweise im Normalbereich, was depressive Verstimmungen vermeiden kann. Verisana bietet die Möglichkeit, Ihre Hormone mittels Speicheltests messen zu lassen. Die jeweiligen Proben können einfach und bequem zu Hause selbst entnommen werden. Speicheltests sind die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Testform zur Bestimmung von Hormonwerten. 

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